Altern in Südosteuropa: Ivana Spirovska bei der Summer Academy des Max-Weber-Programms in Ljubljana
Was bedeutet es, in einer sich rasch verändernden Gesellschaft älter zu werden? Wie erleben Menschen das Altern in ihrem Alltag und wie werden diese Erfahrungen durch die sozialen, politischen und demografischen Kontexte geprägt, die sie umgeben?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Forschung von Ivana Spirovska, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen des von der Volkswagen-Stiftung geförderten Projekts „Transforming Anxieties of Ageing in Southeast Europe“.
Auf der Summer Academy des Max-Weber-Programms in Ljubljana, die vom 22. bis 29. August 2026 stattfand, brachte Spirovska diese Fragestellungen in den Hörsaal ein und verknüpfte Erkenntnisse aus dem Projekt mit praktischer Forschungsausbildung. Gemeinsam mit Andi Balla, ebenfalls Projektmitarbeiter am Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS), leitete und betreute sie eine studentische Arbeitsgruppe.
Als Teil dieser Arbeitsgruppe hielt Spirovska Vorträge über demografischen Wandel, demografischen Nationalismus und mediale Repräsentationen des Alterns in Südosteuropa sowie eine qualitative Fallstudie, die das Altern in Nordmazedonien in seinem breiteren sozialen, demografischen und politischen Kontext untersuchte.
Ein zentraler Bestandteil der Arbeitsgruppe war die Entwicklung eigener angewandter Forschungsprojekte durch die Teilnehmenden. Die Studierenden wurden durch das Forschungsdesign, die Datenerhebung sowie die qualitative Analyse geführt und dabei unterstützt, ihre vorläufigen Ergebnisse zu präsentieren und kritisch zu diskutieren.