Wie werden Gesundheit und Krankheit sozial konstruiert? Welche Rolle spielen subjektive Aushandlungen von Alter(n) und Care in der wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Gesundheit? Und wie können künstlerische Repräsentationen sowie gelebte Erfahrungen dazu beitragen, diese Fragen neu zu denken?
Die Health Humanities sind ein interdisziplinäres Forschungsfeld an der Schnittstelle von geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen sowie gesundheitswissenschaftlichen und medizinischen Theoriebildungen. Diese Vortragsreihe im Rahmen des Mastermoduls+ Health Humanities an der Universität Graz lädt dazu ein, Gesundheit und Krankheit jenseits klinisch-medizinischer Kategorien zu verstehen und sie in ihrer gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Komplexität zu betrachten.
Vortragende:
Elisabeth Medicus, Erin Gentry Lamb, Anita Wohlmann, Ulla Kriebernegg, Martina Zimmermann, Patrick Schuchter, Alekszandra Rokvity, Garry Barker, Katja Heitmann, Iza Kavedžija, Sonja Rinofner-Kreidl, Peter Goggin, Amelia DeFalco, Christoph Singer, Margret Jäger
Weitere Informationen finden Sie hier.
Die Vortragsreihe findet mit Unterstützung des Forschungsnetzwerks "Heterogenität und Kohäsion" sowie des GEWI-Schwerpunktbereichs "Wahrnehmung: Episteme, Ästhetik, Politik" statt.
Erster Termin:
Introduction to the CIRAC Health Humanities Lectures
Dienstag, 3. März 2026, 17:00-18:30 im HS 47.02, Heinrichstraße 78A