Das offizielle Kickoff des Masterstudium Plus Moduls „Health Humanities“ wurde mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Interoception: Artistic Explorations of Loneliness, Aging, Grief, and Death“ im Forum Stadtpark gefeiert. Ausgehend vom Konzept der Interozeption – der Wahrnehmung innerer Körperzustände – untersuchten Garry Barker (Leeds Arts University), Katja Heitmann (Tilburg, NL), Iza Kavedzija (University of Cambridge) und Sonja Rinofner-Kreidl (Universität Graz) in einer von Nina De Bettin Padolin (Universität Graz) moderierten Diskussion, wie Alter, Behinderung, Einsamkeit, Trauer und Tod durch künstlerische und wissenschaftliche Praktiken sichtbar gemacht werden können.
Der Roundtable folgte auf einen Workshop, in dem sich die Studierenden des Mastermoduls in praxisorientierten Workshop-Sitzungen mit Katja Heitmann und Eleni Ploumi mit dem Thema „verkörpertes Wissen und kinetische Empathie“ auseinandersetzten, sowie mit Garry Barker, dessen Ansatz sich auf die „Visualisierung körperlicher Empfindungen“ konzentriert.
Indem unterschiedliche Disziplinen sowie künstlerische und mediale Perspektiven auf Einsamkeit, Altern, Trauer und Tod miteinander in Dialog gebracht wurden, machte die Diskussionsrunde die Interdisziplinarität der Health Humanities sichtbar. Der Abend bot zudem die Gelegenheit, das erfolgreiche erste Semester des Masterstudium Plus Moduls in Health Humanities zu feiern.
Diese Veranstaltung wird großzügig unterstützt vom Research Network „Heterogeneity and Cohesion“, dem fakultären Schwerpunktbereich „Perception: Episteme, Aesthetics, Politics“ sowie der Stadt Graz.